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	<title>Andere Parteien &#187; Tierschutzpartei</title>
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	<description>Andere-Parteien.de / Sonstige-Parteien.de: Ein Beitrag für mehr Demokratie</description>
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		<title>20-11-2018 &#8211; Tierschutzpartei: Analyse zur Landtagswahl Hessen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2018 12:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hessen Wahl 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutzpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tierschutzpartei hat folgende Stellungnahme auf ihrer Homepage zur Landtagswahl in Hessen veröffentlicht:
&#8220;Ähnlich wie zwei Wochen zuvor in Bayern brachte die Wahl in Hessen  einen Absturz der beiden Volksparteien hervor. Die CDU blieb mit 27  Prozent zwar stärkste Partei und zementierte diese Position in diesem  einst SPD-dominierten Bundesland, erzielte jedoch ihr schlechtestes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Tierschutzpartei" src="http://www.bpb.de/cache/images/9/204569-3x2-article220.jpg?933F5" alt="" width="220" height="147" />Die <strong>Tierschutzpartei </strong>hat folgende Stellungnahme auf ihrer <a href="https://www.heise.de/tp/news/Die-PARTEI-ist-Hessens-drittgroesste-APO-4205689.html" target="_blank">Homepage</a> zur Landtagswahl in Hessen veröffentlicht:</p>
<p>&#8220;Ähnlich wie zwei Wochen zuvor in Bayern brachte die Wahl in Hessen  einen Absturz der beiden Volksparteien hervor. Die CDU blieb mit 27  Prozent zwar stärkste Partei und zementierte diese Position in diesem  einst SPD-dominierten Bundesland, erzielte jedoch ihr schlechtestes  Resultat seit 1966. Die SPD unterbot mit 19,8 Prozent ihr bisheriges  historisches Tief von 2009, das sie damals als Quittung für Andrea  Ypsilantis Wortbruch erhalten hatte, abermals und musste sich im Rennen  um Platz zwei knapp den GRÜNEN geschlagen geben. Anders als in Bayern,  wo sie unter zehn Prozent rutschte und nur auf Platz fünf landete, kann  sie sich immer noch rühmen, diesmal einen doppelt so hohen Stimmenanteil  und den Sprung auf das Podest erlangt zu haben. Letzteres ist mit Blick  auf Süddeutschland für sie auch keine Selbstverständlichkeit mehr.</p>
<p>Die AfD, die vor fünf Jahren zum bisher einzigen Mal bei einer  überregionalen Wahl an der Fünfprozenthürde gescheitert war, wird mit  13,1 % ebenfalls zweistellig und ist nun in allen 16 Landtagen  vertreten. Die FDP, die 2013 den Einzug nur um Haaresbreite  bewerkstelligt hatte und mit einem extrem selbstdarstellerischen  Spitzenkandidaten angetreten war („René rockt!“), legte ebenfalls zu  (7,5 %), ebenso wie DIE LINKE (6,3 %), die in Hessen sehr stark mit dem  kommunistischen Lager (vor allem in Form der DKP) verbandelt ist. Somit  sitzen erstmals sechs Parteien im dortigen Landtag.</p>
<p>Spannend war am Wahlabend die Frage, ob die seit fünf Jahren  amtierende schwarz-grüne Landesregierung ihre Mehrheit verteidigen kann,  oder ob eine Jamaika-Koalition erforderlich ist; letztendlich konnte  die amtierende Regierung ihre Mehrheit mit einem Sitz Vorsprung  verteidigen. In Bezug auf die GRÜNEN darf abgewartet werden, ob sie sich  wie in Baden-Württemberg dauerhaft zu einer Volkspartei entwickeln  werden oder ob dies momentan ausschließlich der geringen Popularität der  im Bund amtierenden „GroKo“ geschuldet ist. Jedenfalls hat Frau Merkel  als Folge des schlechten Abschneidens ihrer Partei bei dieser Wahl  angekündigt, Ende des Jahres nicht mehr als Vorsitzende zu kandidieren  und sich nach der Legislaturperiode aus der Politik zurückzuziehen.</p>
<p>Im Segment der Sonstigen wurden die Freien Wähler mit 3,0 % stärkste  Kraft, was hauptsächlich auf Rückenwind durch die zwei Wochen zuvor  stattgefundene Bayern-Wahl beruhen dürfte, bei der ihr dortiges Pendant  drittstärkste Kraft wurde und wahrscheinlich eine Koalition mit der CSU  eingehen wird. Unmittelbar danach folgt die Tierschutzpartei mit 1,0 %.  Auf zwei Stellen hinter dem Komma gerundet erzielte sie 0,98 %, womit  der Landesverband die Hürde für staatliche Zuwendungen um Haaresbreite  verfehlte. Dennoch ist dies bis heute das beste Ergebnis bei einer  Landtagswahl in einem westdeutschen Flächenland der Tierschutzpartei;  der bisherige Rekord lag bei 0,9 % bei der rheinland-pfälzischen  Landtagswahl von 2001. Eventuell hat zu dem guten Wahlergebnis die  Tatsache beigetragen, dass die GRÜNEN als Koalitionspartner der CDU die  Erwartungshaltung ihrer potentiellen Wähler nur sehr eingeschränkt  erfüllen können. Die Landesvorsitzende Louise Zaske trat zudem im  Wahlkreis Hochtaunus II als Direktkandidatin an und erzielte 0,84 %  aller Wahlkreisstimmen. Alle übrigen Kleinparteien blieben jeweils  deutlich unter einem Prozent der Landesstimmen.</p>
<p>Die V-Partei erzielte diesmal nur 0,1 %, womit noch deutlicher als in  Bayern zwei Wochen zuvor zum Vorschein kommt, dass ihre Gründung vor  zwei Jahren nicht automatisch Erfolg bei Wahlen bedeutete. Anders als in  Bayern birgt das hessische Wahlrecht für Kleinparteien keine so  riesigen Hürden, da man problemlos mit einer landesweiten Liste beim  Bewältigen der erforderlichen Anzahl von Unterstützungsunterschriften  antreten kann. Hätte auch nur ein Fünftel ihrer Wähler das Kreuz bei der  Tierschutzpartei gemacht, hätte diese die Ein-Prozent-Hürde überwunden  und der hessische Landesverband würde für die folgenden fünf Jahre  staatliche Zuwendungen erhalten.</p>
<p>Spätestens die Landtagswahl von Hessen muss den Mitgliedern,  Anhängern und Wählern dieser Partei dahingehend die Augen öffnen, dass  sie durch dieses Nebeneinander der gemeinsamen Sache langfristig nur  schaden!</p>
<p>Die besten Stimmbezirksergebnisse waren:</p>
<p>Bengendorf 11,1 %<br />
Winnerod 8,3 %<br />
Bannerod 6,6 %<br />
Kelze 5,7 %<br />
Frankfurt Gruneliusschule 5,7 %<br />
Mittershausen-Scheuerberg 5,3 %<br />
Ibra 5,1 %<br />
Waschenbach 5,0 %</p>
<p>Der beste Wahlkreis war Main-Kinzig I mit 1,5 %, gefolgt von drei  weiteren Wahlkreisen und dem gesamten Main-Kinzig-Kreis, die 1,4 %  erhielten.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>23-09-2013 &#8211; Wahlanalyse Bundestagswahl 2013 &#8211; Kleinparteien &#8211; Willkommen FDP</title>
		<link>http://andere-parteien.de/2013/09/23/23-09-2013-wahlanalyse-bundestagswahl-2013-kleineparteien/</link>
		<comments>http://andere-parteien.de/2013/09/23/23-09-2013-wahlanalyse-bundestagswahl-2013-kleineparteien/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 19:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative für Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Andere Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Die PARTEI]]></category>
		<category><![CDATA[Familien-Partei]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierschutzpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Volksabstimmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Wahlen zum Bundestag sind vorüber, daher wirft Andere-Parteien.de einen besonderen Blick auf die Ergebnisse der „Sonstigen“ Kleinparteien  und begrüßt dabei mit der FDP erstmals auf Bundesebene einen  prominenten Gast.
Wir haben uns auf die Parteien beschränkt, die zumindest 0,1 Prozent der Stimmen bekommen haben bzw. mit Ausnahme der Familienpartei.
FDP: Willkommen im Klub der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlen zum <strong>Bundestag</strong> sind vorüber, daher wirft <a href="http://www.andere-parteien.de" target="_blank"><strong>Andere-Parteien.de</strong></a> einen besonderen Blick auf die Ergebnisse der „Sonstigen“ Kleinparteien  und begrüßt dabei mit der FDP erstmals auf Bundesebene einen  prominenten Gast.</p>
<p><img class="alignleft" title="Facebook-Wahlstudio" src="https://fbcdn-sphotos-e-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/q71/s720x720/954684_370803913022832_1927919235_n.jpg" alt="" width="476" height="720" />Wir haben uns auf die Parteien beschränkt, die zumindest 0,1 Prozent der Stimmen bekommen haben bzw. mit Ausnahme der <strong>Familienpartei</strong>.</p>
<p><a href="http://www.fdp.de"><strong>FDP</strong></a>: Willkommen im Klub der „Sonstigen“. Bei der Elefantenrunde in der ARD ausgeschlossen, bei uns dankend aufgenommen. 4,8 Prozent sind enttäuschend. Die Frage ist daher, wie lange wird sich die Partei bei den Sonstigen aufhalten oder wird es gar eine Dauerlösung?</p>
<p><a href="http://www.alternativefuer.de"><strong>Alternative für Deutschland</strong></a>: 4,7 Prozent sind ein toller Achtungserfolg. Eine Überraschung aber nicht, zumindest nicht für uns. Wir hatten vor der Wahl mit knapp über fünf Prozent gerechnet. Protestwähler, frustrierte Wähler von CDU/CSU, FDP und Linkspartei hätten beinahe für den ganz großen Erfolg gereicht.</p>
<p><a href="http://www.piratenpartei.de"><strong>Piratenpartei</strong></a>: 2,2 Prozent bedeuten einen Rückschritt für die Partei. Trotz offensichtlicher Themen (PRISMN etc.) konnte die Partei keine Wählerstimmen mehr bekommen. Es zeigt sich, dass Netzthemen immer noch Randthemen sind und die Partei nur über Protestwähler Erfolg haben kann.</p>
<p><a href="http://www.npd.de"><strong>NPD</strong></a>: 1,3 Prozent, nur 0,2 Prozent weniger als vor vier Jahren und das trotz großer finanzieller Probleme ist sicherlich ein Erfolg für die NPD. Es zeigt, dass die NPD über einen größeren Stamm Wähler verfügt, die auch nicht bei anderen Rechtsparteien unterkommen.</p>
<p><a href="http://www.freiewähler.de"><strong>Freie Wähler</strong></a>: 1,0 Prozent ist sicher achtbar, aber im Grunde bleibt die Frage offen, wieso die Partei den Schulterschluss mit der AfD verweigert hatte und ihr dadurch vielleicht die entscheidenden Zehntel wegnahm.</p>
<p><a href="http://www.tierschutzpartei.de"><strong>Tierschutzpartei</strong></a>: 0,3 Prozent, die Partei hatte sich sicherlich erhofft, auf die wichtige 0,5 Prozent Marke zu kommen. Dies gelang noch vor vier Jahren. Zu blass aber im Wahlkampf und der Fokus wird wohl nun gen Europawahlen gehen.</p>
<p><strong>Ödp</strong>: Die Partei erreichte ebenfalls 0,3 Prozent der Stimmen. Der Fokus lag ganz klar in Bayern, dennoch hatte sich so mancher die 0,5 Prozent-Hürde zur Wahlkampfinanzierung erhofft. Außerhalb Bayerns wurde Wahlkampf nur sehr eingeschränkt vorgenommen und Plakate waren überwiegend nicht sichtbar.</p>
<p><strong>Republikaner</strong>: 0,2 Prozent sind eine Bankrotterklärung der Partei. Der schleichende Tod zieht sich langsam aber sicher über die kreativlosen Reps, die am Ende nur noch durch provokante Wahlwerbung („Welchen Arsch würden Sie wählen?“) auffielen. Selbst in ihren südlichen Hochburgen waren die Ergebnisse enttäuschend. Zeit für eine Auflösung?</p>
<p><strong>Die PARTEI</strong>: 0,2 Prozent sind achtbar, zeigen aber, dass für Satire in diesem Wahlkampf nur wenig Platz war. Der Neueffekt ist verpufft, es zählen nun mehr Inhalte. Immerhin in einzelnen Bundesländern (Hessen etwas) konnte die Partei sich mehr in Richtung 0,5 Prozent bewegen.</p>
<p><strong>pro Deutschland</strong>: Es stellt sich durchaus auch hier die Daseinsberichtigung. Außer in NRW hat die Partei nirgends Wurzeln aufgebaut und scheint bei 0,2 Prozent der Stimmen zu stagnieren. Zu viel Konkurrenz (Die Freiheit, NPD, die Rechte) und ein zu schlechtes Image machen der Partei einen möglichen Erfolg umöglich.</p>
<p><strong>PARTEI DER VERNUNFT</strong>: Abgeschlagen mit 0,1 Prozent hat sich kaum jemand für die Partei interessiert. Im Wahlkampf konnte die Partei auch kaum auffallen, Wahlwerbung fand de facto nur auf Facebook statt.</p>
<p><strong>Volksabstimmung</strong>: Für direkte Demokratie war nur wenig Platz, zumindest als eigene Parteiform. Zumal die Partei weder über einen ordentlichen Internet- noch Social-Media-Auftritt verfügt.</p>
<p><strong>MLPD</strong>: Auch der Ur-Kommunismus hatte keinen Erfolg. Nur 0,1 Prozent der Stimmen sind eine Randnotitz.</p>
<p><a href="http://www.familienpartei.de"><strong>Familienpartei</strong></a>: Nur noch knapp 8.000 Stimmen für die Familienpartei, die beim letzten Mal fast 0,4 Prozent bekam. Auch bei ihr dürften Überlegungen in Richtung Europawahlkampf eine Rolle gespielt haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>22-09-2013 &#8211; Komplettes Wahlergebnis der Bundestagswahl 2013 &#8211; CDU gewinnt, AfD um fünf Prozent, FDP draußen</title>
		<link>http://andere-parteien.de/2013/09/22/22-09-2013-komplettes-wahlergebnis-der-bundestagswahl-2013-cdu-gewinnt-afd-um-funf-prozent/</link>
		<comments>http://andere-parteien.de/2013/09/22/22-09-2013-komplettes-wahlergebnis-der-bundestagswahl-2013-cdu-gewinnt-afd-um-funf-prozent/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 16:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative für Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierschutzpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die CDU gewinnt die Wahl, die SPD kommt auf 26,5 Prozent und die Grünen auf acht Prozent. Die Linkpartei kommt 8,5 Prozent, FDP und AfD liegen an der Fünfprozenthürde.
Bundesergebnis
Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013



Gegenstand der Nachweisung
Erststimmen
Zweitstimmen


Anzahl
%
Diff. zu  2009 in %-Pkt.
Anzahl
%
Diff. zu  2009 in %-Pkt.




Wahlberechtigte
61.903.903
-
-
61.903.903
-
-


Wähler
44.289.652
71,5
0,8
44.289.652
71,5
0,8


Ungültige
688.428
1,6
-0,2
587.178
1,3
-0,1


Gültige
43.601.224
98,4
0,2
43.702.474
98,7
0,1


CDU
16.225.769
37,2
5,2
14.913.921
34,1
6,9


SPD
12.835.933
29,4
1,5
11.247.283
25,7
2,7


FDP
1.028.322
2,4
-7,1
2.082.305
4,8
-9,8


DIE LINKE
3.583.050
8,2
-2,9
3.752.577
8,6
-3,3


GRÜNE
3.177.269
7,3
-1,9
3.690.314
8,4
-2,3


CSU
3.543.733
8,1
0,7
3.243.335
7,4
0,9


PIRATEN
962.946
2,2
2,1
958.507
2,2
0,2


NPD
634.842
1,5
-0,3
560.660
1,3
-0,2


Tierschutzpartei
4.415
0,0
-0,0
140.251
0,3
-0,2


REP
27.279
0,1
-0,0
91.660
0,2
-0,2


ÖDP
128.158
0,3
0,0
127.085
0,3
-0,0


FAMILIE
4.476
0,0
-0,0
7.451
0,0
-0,3


Bündnis 21/RRP
5.335
0,0
-0,1
8.851
0,0
-0,2


RENTNER
919
0,0
0,0
25.190
0,1
-0,1


BP
28.336
0,1
-0,0
57.285
0,1
0,0


PBC
2.070
0,0
-0,0
18.529
0,0
-0,1


BüSo
18.039
0,0
-0,0
13.131
0,0
-0,1


DIE VIOLETTEN
2.500
0,0
-0,0
8.248
0,0
-0,1


MLPD
12.986
0,0
-0,0
25.336
0,1
-0,0


Volksabstimmung
1.748
0,0
-0,0
28.667
0,1
0,0


PSG
-
-
-
4.840
0,0
0,0


AfD
809.817
1,9
1,9
2.052.372
4,7
4,7


BIG
2.678
0,0
0,0
17.965
0,0
0,0


pro Deutschland
4.818
0,0
0,0
74.311
0,2
0,2


DIE RECHTE
-
-
-
2.288
0,0
0,0


DIE FRAUEN
-
-
-
12.522
0,0
0,0


FREIE WÄHLER
431.409
1,0
1,0
422.857
1,0
1,0


Nichtwähler
-
-
-
11.349
0,0
0,0


PARTEI DER VERNUNFT
3.881
0,0
0,0
25.027
0,1
0,1


Die PARTEI
39.258
0,1
0,1
78.357
0,2
0,2


B
619
0,0
0,0
-
-
-


BGD
1.431
0,0
0,0
-
-
-


DKP
1.705
0,0
0,0
-
-
-


NEIN!
291
0,0
0,0
-
-
-


Übrige
77.192
0,2
-0,2
-
-
-



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen" src="http://image.pixelio.de/000/643/053//player/1--643053-Bundestagswahl-pixelio.jpg" alt="" width="265" height="153" />Die CDU gewinnt die Wahl, die SPD kommt auf 26,5 Prozent und die Grünen auf acht Prozent. Die Linkpartei kommt 8,5 Prozent, FDP und AfD liegen an der Fünfprozenthürde.</p>
<h1>Bundesergebnis</h1>
<h2>Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013</h2>
<table border="0">
<thead>
<tr>
<th rowspan="2" width="20%">Gegenstand der Nachweisung</th>
<th colspan="3" width="40%">Erststimmen</th>
<th colspan="3" width="41%">Zweitstimmen</th>
</tr>
<tr>
<th width="15%">Anzahl</th>
<th width="10%">%</th>
<th width="15%">Diff. zu  2009 in %-Pkt.</th>
<th width="15%">Anzahl</th>
<th width="10%">%</th>
<th width="15%">Diff. zu  2009 in %-Pkt.</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td class="lb">Wahlberechtigte</td>
<td>61.903.903</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td>61.903.903</td>
<td align="center">-</td>
<td align="center">-</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">Wähler</td>
<td>44.289.652</td>
<td>71,5</td>
<td align="center">0,8</td>
<td>44.289.652</td>
<td align="center">71,5</td>
<td align="center">0,8</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">Ungültige</td>
<td>688.428</td>
<td>1,6</td>
<td align="center">-0,2</td>
<td>587.178</td>
<td align="center">1,3</td>
<td align="center">-0,1</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">Gültige</td>
<td>43.601.224</td>
<td>98,4</td>
<td align="center">0,2</td>
<td>43.702.474</td>
<td align="center">98,7</td>
<td align="center">0,1</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">CDU</td>
<td>16.225.769</td>
<td>37,2</td>
<td align="center">5,2</td>
<td>14.913.921</td>
<td align="center">34,1</td>
<td align="center">6,9</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">SPD</td>
<td>12.835.933</td>
<td>29,4</td>
<td align="center">1,5</td>
<td>11.247.283</td>
<td align="center">25,7</td>
<td align="center">2,7</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">FDP</td>
<td>1.028.322</td>
<td>2,4</td>
<td align="center">-7,1</td>
<td>2.082.305</td>
<td align="center">4,8</td>
<td align="center">-9,8</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">DIE LINKE</td>
<td>3.583.050</td>
<td>8,2</td>
<td align="center">-2,9</td>
<td>3.752.577</td>
<td align="center">8,6</td>
<td align="center">-3,3</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">GRÜNE</td>
<td>3.177.269</td>
<td>7,3</td>
<td align="center">-1,9</td>
<td>3.690.314</td>
<td align="center">8,4</td>
<td align="center">-2,3</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">CSU</td>
<td>3.543.733</td>
<td>8,1</td>
<td align="center">0,7</td>
<td>3.243.335</td>
<td align="center">7,4</td>
<td align="center">0,9</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">PIRATEN</td>
<td>962.946</td>
<td>2,2</td>
<td align="center">2,1</td>
<td>958.507</td>
<td align="center">2,2</td>
<td align="center">0,2</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">NPD</td>
<td>634.842</td>
<td>1,5</td>
<td align="center">-0,3</td>
<td>560.660</td>
<td align="center">1,3</td>
<td align="center">-0,2</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">Tierschutzpartei</td>
<td>4.415</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">-0,0</td>
<td>140.251</td>
<td align="center">0,3</td>
<td align="center">-0,2</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">REP</td>
<td>27.279</td>
<td>0,1</td>
<td align="center">-0,0</td>
<td>91.660</td>
<td align="center">0,2</td>
<td align="center">-0,2</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">ÖDP</td>
<td>128.158</td>
<td>0,3</td>
<td align="center">0,0</td>
<td>127.085</td>
<td align="center">0,3</td>
<td align="center">-0,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">FAMILIE</td>
<td>4.476</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">-0,0</td>
<td>7.451</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">-0,3</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">Bündnis 21/RRP</td>
<td>5.335</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">-0,1</td>
<td>8.851</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">-0,2</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">RENTNER</td>
<td>919</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
<td>25.190</td>
<td align="center">0,1</td>
<td align="center">-0,1</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">BP</td>
<td>28.336</td>
<td>0,1</td>
<td align="center">-0,0</td>
<td>57.285</td>
<td align="center">0,1</td>
<td align="center">0,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">PBC</td>
<td>2.070</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">-0,0</td>
<td>18.529</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">-0,1</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">BüSo</td>
<td>18.039</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">-0,0</td>
<td>13.131</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">-0,1</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">DIE VIOLETTEN</td>
<td>2.500</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">-0,0</td>
<td>8.248</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">-0,1</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">MLPD</td>
<td>12.986</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">-0,0</td>
<td>25.336</td>
<td align="center">0,1</td>
<td align="center">-0,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">Volksabstimmung</td>
<td>1.748</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">-0,0</td>
<td>28.667</td>
<td align="center">0,1</td>
<td align="center">0,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">PSG</td>
<td>-</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td>4.840</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">AfD</td>
<td>809.817</td>
<td>1,9</td>
<td align="center">1,9</td>
<td>2.052.372</td>
<td align="center">4,7</td>
<td align="center">4,7</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">BIG</td>
<td>2.678</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
<td>17.965</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">pro Deutschland</td>
<td>4.818</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
<td>74.311</td>
<td align="center">0,2</td>
<td align="center">0,2</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">DIE RECHTE</td>
<td>-</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td>2.288</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">DIE FRAUEN</td>
<td>-</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td>12.522</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">FREIE WÄHLER</td>
<td>431.409</td>
<td>1,0</td>
<td align="center">1,0</td>
<td>422.857</td>
<td align="center">1,0</td>
<td align="center">1,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">Nichtwähler</td>
<td>-</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td>11.349</td>
<td align="center">0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">PARTEI DER VERNUNFT</td>
<td>3.881</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
<td>25.027</td>
<td align="center">0,1</td>
<td align="center">0,1</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">Die PARTEI</td>
<td>39.258</td>
<td>0,1</td>
<td align="center">0,1</td>
<td>78.357</td>
<td align="center">0,2</td>
<td align="center">0,2</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">B</td>
<td>619</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td align="center">-</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">BGD</td>
<td>1.431</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td align="center">-</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">DKP</td>
<td>1.705</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td align="center">-</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">NEIN!</td>
<td>291</td>
<td>0,0</td>
<td align="center">0,0</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td align="center">-</td>
</tr>
<tr>
<td class="lb">Übrige</td>
<td>77.192</td>
<td>0,2</td>
<td align="center">-0,2</td>
<td>-</td>
<td align="center">-</td>
<td align="center">-</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://andere-parteien.de/2013/09/22/22-09-2013-komplettes-wahlergebnis-der-bundestagswahl-2013-cdu-gewinnt-afd-um-funf-prozent/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>06-12-2012 &#8211; Freudige Reaktionen der Kleinparteien auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts</title>
		<link>http://andere-parteien.de/2011/12/06/06-12-2012-freudige-reaktionen-der-kleinparteien-auf-das-urteil-des-bverfg/</link>
		<comments>http://andere-parteien.de/2011/12/06/06-12-2012-freudige-reaktionen-der-kleinparteien-auf-das-urteil-des-bverfg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
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		<description><![CDATA[2014 wird das Europaparlament noch bunter werden. Vor allem aus Deutschland werden neue Parteien nach Straßburg einziehen, seitdem das Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) Anfang November mit seinem Urteil entschieden hat, dass die Fünf-Prozent-Hürde im Europawahlrecht verfassungswidrig ist und diese bei der nächsten Wahl wegfallen wird. Wir von Andere-Parteien.de haben daher alle Kleinparteien, die möglicherweise Mandate bekommen hätten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="EU Parlament Foto: M. Helmich / pixelio.de." src="http://www.euractiv.de/uploads/tx_tmimage/Parlament12_small_620.jpg" alt="" width="620" height="213" />2014 wird das Europaparlament noch bunter werden. Vor allem aus Deutschland werden neue Parteien nach Straßburg einziehen, seitdem das <strong>Bundesverfassungsgerichts </strong>(BVerfG) Anfang November<strong> </strong>mit <a title="Urteil der Bundesverfassungsgerichtes" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg11-070.html" target="_self">seinem Urteil entschieden hat, dass die </a><strong>Fünf-Prozent-Hürde im Europawahlrecht</strong> verfassungswidrig ist und diese bei der nächsten Wahl wegfallen wird. Wir von <strong>Andere-Parteien.de</strong> haben daher alle Kleinparteien, die möglicherweise Mandate bekommen hätten, angeschrieben und um eine Stellungnahme zu verschiedenen Fragen rund um das Urteil gebeten. Was dabei vor allem auffiel: Alle Parteien eint die Freude über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes. Die Hoffnungen und Ausrichtungen, was dieser Wegfall bedeutet, unterscheiden sich aber im großen Maße.</p>
<p>Jedoch profitieren nicht nur Kleinparteien von dieser Regelung, wie die <a title="FREIE WÄHLER Deutschland" href="http://www.freie-waehler-deutschland.de/" target="_blank">FREIEN WÄHLER</a> beschreiben: „Auch der CSU kommt es zu Gute, da diese nun nicht mehr bangen muss, bei weiterem Absinken auf unter ca. 38% bei der Wählergunst in Bayern, die 5%-Hürde bundesweit nicht mehr zu erreichen, um ins EU-Parlament einziehen zu können.“ <span id="more-1241"></span></p>
<p>Doch zurück zum eigentlichen Thema, den Reaktionen der Parteien auf ihre Ausrichtungen und zukünftige Arbeitsweise bzgl. der neuen Europawahlsituation. Folgende Parteien wären zusätzlich 2009 schon eingezogen. 2014 wird eventuell sogar die eine oder andere Partei mehr noch in den Bereich eines Mandats kommen:</p>
<p><strong><img class="alignnone" src="http://www.fw-feilitzsch.de/bilder/400px-Freie_Waehler_Logo_svg.png" alt="" width="52" height="40" />Freie Wähler (441.726 &#8211; </strong><strong>2 Mandate)</strong></p>
<p><strong><br />
</strong><strong><img src="http://loyalbushie.files.wordpress.com/2009/11/726px-rep_logo_svg.png" alt="" width="49" height="27" /></strong><strong>Republikaner (347.897 Stimmen &#8211; </strong><strong>1 bis 2 Mandate)</strong></p>
<p><strong><br />
<img class="alignnone" src="http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTnuL1Qtt93hWqVaP6r7ywiR8eDXhiR71rsupoM9c0WGWkiiQOq" alt="" width="45" height="23" />Tierschutzpartei(289.572 Stimmen -</strong><strong> 1 bis 2 Mandate)</strong></p>
<p><strong><br />
<img class="alignnone" src="http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSiw01FTELYLqCqgD8-RGSIQYFu2-ZEfJ-0nWRifRmrxuwpRfAyu4vGmGs" alt="" width="92" height="16" />Familien-Partei (252.150 Stimmen </strong><strong>- 1 Mandat)</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6c/Piratpartiet.svg/220px-Piratpartiet.svg.png" alt="" width="37" height="37" />Piratenpartei (229.117 Stimmen &#8211; 1 Mandat</strong><strong>)</strong><br />
´</p>
<p>Für die FREIEN WÄHLER antwortete<a title="Cordula Breitenfellner" href="http://www.freie-waehler-deutschland.de/freie-waehler-bundesverband/vorstand/cordula-breitenfellner/" target="_blank"> Cordula Breitenfellner</a> (Bundesgeschäftsführerin), für die ödp <a title="Florence von Bodisco" href="http://www.ödp.de/partei/organisation/geschaeftsstellen/" target="_blank">Florence von Bodisco</a> (Pressesprecherin), für die Familien-Partei <a title="Dagmar Feldmann" href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dagmar_feldmann-180-25375.html" target="_blank">Dagmar Feldmann</a> (Bundesgeschäftsführerin) und für die Republikaner Monika Ewert (Bundeschriftführerin). Die Rentner-Partei, die Tierschutzpartei sowie die Piratenpartei waren für Stellungnahmen leider nicht zu erreichen.</p>
<p>Die Antworten sind rein alphabetisch nach Parteinamen geordnet.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Wie haben Sie das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aufgenommen, dass die Fünf-Prozent-Hürde im Europwahlrecht gefallen ist?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Familien-Partei:</strong> Wir freuen uns, dass das BVerfG dieses Urteil gesprochen hat und damit über eine Million Wählerinnen und Wähler endlich ernst nimmt.</p>
<p><strong>FREIE WÄHLER:</strong> Da keine wirkliche Regierung gewählt wird und damit keine stabilen Mehrheiten von Nöten sind, ist der Wegfall der 5%-Hürde unproblematisch. Das Urteil kommt vor allem aber der einzigen sog. Staatspartei in Deutschland, der CSU zu Gute, da diese nun nicht mehr bangen muss, bei weiterem Absinken auf unter ca. 38% bei der Wählergunst in Bayern, die 5%-Hürde bundesweit nicht mehr zu erreichen, um ins EU-Parlament einziehen zu können.</p>
<p><strong>ödp:</strong> Natürlich hätte ein Mandat für uns eine höhere Öffentlichkeitswahrnehmung mit sich gebracht. Es ist viel leichter, in die Medien zu kommen, wenn man ein Mandat in einem Parlament hat. Zudem hätten wir über die Fraktion, der wir uns angeschlossen hätten, eine weitere Möglichkeit bekommen, uns öffentlich darzustellen. Auch wäre es für die Wähler leichter geworden uns zu wählen, weil wir schon Erfahrung als EU-Abgeordnete gehabt hätten.</p>
<p><strong>Republikaner:</strong> Die Entscheidung über den Wegfall der 5%-Hürde bei der Europawahl wurde von uns sehr begrüßt und mit großer Freude entgegen genommen. Ist dies doch endlich ein Schritt in Richtung Demokratisierung.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Im Rückblick von 2009 hätten Sie sogar ein Mandat bekommen. Wie sehr hätte dies eine Auswirkung auf Ihre öffentliche Wahrnehmung gehabt?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Familien-Partei:</strong> Jedes öffentliche Mandat hat natürlich Auswirkung auf unsere Öffentlichkeitswahrnehmung. Insbesondere ein Sitz im Europaparlament macht uns für viele Menschen noch mehr zu einer politischen Kraft.</p>
<p><strong>FREIE WÄHLER:</strong> Die FREIEN WÄHLER hätten zwei Mandate aufgrund ihres Wahlergebnisses von 1,7% erhalten. Natürlich wäre das für FW eine sehr gute Chance gewesen, sich mit ihren Themen in der Öffentlichkeit besser präsentieren zu können.</p>
<p><strong>ödp:</strong> Natürlich hätte ein Mandat für uns eine höhere Öffentlichkeitswahrnehmung mit sich gebracht. Es ist viel leichter, in die Medien zu kommen, wenn man ein Mandat in einem Parlament hat. Zudem hätten wir über die Fraktion, der wir uns angeschlossen hätten, eine weitere Möglichkeit bekommen, uns öffentlich darzustellen. Auch wäre es für die Wähler leichter geworden uns zu wählen, weil wir schon Erfahrung als EU-Abgeordnete gehabt hätten.</p>
<p><strong>Republikaner: </strong>-</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Welche Möglichkeiten verbinden Sie mit dem möglichen Einzug in das EU-Parlament?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Familien-Partei:</strong> Zunächst gehen wir davon aus, dass unsere Mitglieder viel motivierter die nächste Wahl zum EU-Parlament begleiten und voranbringen werden (Unterstützungsunterschriften sammeln, Wahlwerbung machen). Für die Person/en, die ins EU-Parlament einziehen werden, besteht die Möglichkeit, viel näher am Geschehen in der EU dran zu sein und über die Zusammenarbeit mit anderen Abgeordneten auch Einfluss zu nehmen.</p>
<p><strong>FREIE WÄHLER:</strong> FW könnte ihre eigenen Themen einbringen und für ein Europa der Regionen eintreten.</p>
<p><strong>ödp:</strong> Wenn wir 2014 mit Mandaten in das EU-Parlament einziehen, dann hat das sicher große Auswirkungen auf unsere Partei. Zum einen können unsere politischen Ideen mehr Öffentlichkeit finden, zum anderen könnten wir aufgrund des höheren Bekanntheitsgrades sicher mehr Mitglieder bekommen. Wenn wir uns einer Fraktion anschließen, die unsere Themenschwerpunkte teilt, gelingt es uns sicher, die Themen direkte Demokratie und Klimaschutz voranzubringen.</p>
<p><strong>Republikaner:</strong> Wir verbinden mit dieser Entscheidung die Erwartung, dass damit bei der kommenden Europawahl im Jahre 2014 auch die Verpflichtung der Sammlung von Unterstützungsunterschriften entfällt, was den Wahlantritt natürlich erheblich erleichtert.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Glauben Sie, dass Sie nun mehr Wähler anziehen könnten, da die Stimmen &#8220;nicht mehr verloren&#8221; wären? </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Familien-Partei:</strong> Wir haben zweimal bundesweit an der Europawahl teilgenommen und wurden jeweils von etwa einer Viertelmillion Menschen gewählt. Wir hoffen, dass diese WählerInnen uns treu bleiben und dass wir weitere hinzugewinnen können. Das (ohnehin problematische) Argument der &#8220;verlorenen Stimme&#8221; ist jedenfalls weiter geschwächt. Denn jede Stimme für uns ist auch bei Wahlen, in denen wir kein Mandat bekommen ein deutliches Zeichen gegen die etablierten Parteien und wird von diesen eher wahr genommen als das Nicht-Wählen.</p>
<p><strong>FREIE WÄHLER:</strong> Mit Sicherheit wäre das der Fall.</p>
<p><strong>ödp:</strong> Auf jeden Fall hat das Argument der „Verlorenen Stimme“ bisher Viele davon abgehalten, uns zu wählen. Dieses Argument entfällt nun und wir sind zuversichtlich, dass die Wähler nun die Partei wählen, die sie wirklich unterstützen wollen und nicht mehr nur das kleinere Übel.</p>
<p><strong>Republikaner:</strong> Nach unserer Auffassung wird diese Entscheidung auch bewirken, dass mehr Wähler den Mut haben werden, künftig wieder bei kleineren Parteien ihr Kreuzchen zu machen, da ja damit der bisherigen Propaganda der Altparteien &#8211; die Stimmen seien verloren – der Nährboden entzogen ist.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Ändert dieses Urteil Ihre internen Ausrichtungen auf zukünftige Wahlen?</strong></p>
<p><strong>Familien-Partei:</strong> Die Europawahl wird strategisch noch wichtiger für uns. Aber die Teilnahme an anderen Wahlen werden wir deshalb nicht vernachlässigen trotz aller Hürden, die wir dabei zu überwinden haben (insbesondere das Sammeln der Unterstützungsunterschriften zu jeder Wahl).</p>
<p><strong>FREIE WÄHLER:</strong> Nur bedingt. Die FREIEN WÄHLER sind die liberale Partei des kleinen Mannes und des Mittelstandes, sind der Anwalt der Kommunen und haben ihre starke Basis auf kommunaler Ebene und das wird auch weiterhin so bleiben. Da die Gesetzgebung ja nur zum Teil in Europa gemacht wird, wird sich FW als politische Alternative der bürgerlichen Mitte bei Bundestags- und Landtagswahlen anbieten.</p>
<p><strong>ödp:</strong> Das Urteil hat sicher die Konsequenz, dass wir unsere Anstrengungen zur Europawahl verstärken. Wir müssen frühzeitig anfangen, geeignete Kandidaten zu finden und ein aussagekräftiges Programm zusammenzustellen. Aktuell kann man sehen, dass die europäische Politik auch in den nationalen Parlamenten immer mehr an Einfluss gewinnt. Wir müssen die Ängste, die die Bevölkerung mit dieser Entwicklung verbindet, aufgreifen und Lösungsvorschläge anbieten.</p>
<p><strong>Republikaner:</strong> An unserer Ausrichtung wird sich nichts ändern, aber die Arbeit wird nun intensiver werden, weil es auch innerparteilich neuen Ansporn gibt, in das nächste Europaparlament nicht nur auf dem Papier, sondern mit entsprechenden Vertretern, einzuziehen und damit eine Verbindung mit anderen Rechtsparteien in angrenzenden Nachbarländern einzugehen, um endlich die Bürger zu vertreten und nicht die Eurokraten.</p>
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		<item>
		<title>01-03-2011 &#8211; J. Fassl (Tierschutzpartei): &#8220;Medien ignorieren unsere Partei&#8221; &#8211; 17:45</title>
		<link>http://andere-parteien.de/2011/03/01/01-03-2011-j-fassl-tierschutzparei-medien-ignorieren-unserer-partei/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 16:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutzpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Tobias Schlitzke, von &#8220;Andere-Parteien.de&#8221;, hat sich vor der Wahl zum Landtag in Sachsen-Anhalt mit dem Landesvorsitzenden der &#8220;Partei Mensch Umwelt Tierschutz&#8220;  in Sachsen-Anhalt,  Josef Fassl unterhalten. Im Interview erklärt er, warum er von Listenverbindungen mit anderen Parteien nichts hält und warum er glaubt, dass die großen Medien seine Partei ignorieren. Dennoch aber gibt Fassl an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-404" title="Josef Fassl - Der Landesvorsitzende der &quot;Tierschutzpartei&quot;" src="http://andere-parteien.de/wp-content/uploads/2011/03/fassl_kl2-199x300.jpg" alt="Josef Fassl - Der Landesvorsitzende der &quot;Tierschutzpartei&quot;" width="199" height="300" />Tobias Schlitzke, von &#8220;Andere-Parteien.de&#8221;</strong>, hat sich vor der Wahl zum Landtag in Sachsen-Anhalt mit dem Landesvorsitzenden der &#8220;<strong><a href="http://www.tierschutzpartei.de/">Partei Mensch Umwelt Tierschutz</a></strong>&#8220;  in Sachsen-Anhalt,  <strong>Josef Fassl </strong>unterhalten. Im Interview erklärt er, warum er von Listenverbindungen mit anderen Parteien nichts hält und warum er glaubt, dass die großen Medien seine Partei ignorieren. Dennoch aber gibt Fassl an, dass es noch positive Ausnahmen in der Medienlandschaft gibt. <span id="more-403"></span></p>
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<p><!--[endif] --></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="color:black">Andere-Parteien.de: Bis heute sind die 2,1 % in Sachsen immer noch das beste Ergebnis. Inwieweit dient dieser Wahlkampf als Vorbild?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black"><strong>Josef </strong></span><strong>Fassl</strong><span style="color:black"><strong>: </strong>Der Wahlkampf 2009 in Sachsen wurde anders geführt als in Sachsen-Anhalt. Die Sachsen setzten vor allem auf 10 000 Plakate, um auf sich aufmerksam zu machen.<span style="mso-spacerun:yes"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify">Wir sind keine Marionetten der großen Wirtschaftsverbände und Konzerne und arbeiten bislang rein ehrenamtlich, ohne Spendenzahlungen aus Hotel- o. a. Gewerben, und aus Überzeugung, auch wenn unsere Positionen bei der Polit-Elite nicht populär sind. <span style="color:black">Da die meisten unserer Mitglieder in Tierschutzgruppen aktiv sind und mit ihren Leistungen dort an ihre finanziellen Grenzen stoßen, ist unser Spielraum entsprechend klein. Da die Medien uns zumeist ignorieren, haben viele Bürger/innen überhaupt keine Kenntnis von unserer Existenz. Daher setzen wir im Wahlkampf vor allem auf die kostengünstige Variante der Verteilung von Flyern. <span style="mso-spacerun:yes"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black">Daneben haben wir in Magdeburg, Schönebeck, Zerbst, der Lutherstadt Eisleben und in Dessau-Roßlau plakatiert und organisieren gemeinsam mit Freien Wählern und Piraten eine Podiumsdiskussion für den 10.03.2011 in Magdeburg, da wir sonst keine Chance bekommen, mit den Wähler/innen in einem derartigen Rahmen ins Gespräch zu kommen, da zu den meisten Veranstaltungen nur Vertreter der fünf etablierten Parteien eingeladen werden, was uns angesichts dessen, dass z. B. die Grünen es drei Mal nicht in den Landtag geschafft und 2006 sogar nur 3,6 % der Stimmen erhalten haben, ungerecht erscheint. </span></p>
<p><span style="color: black;"><strong style="mso-bidi-font-weight:normal">Andere-Parteien.de: Warum gibt es in den neuen Bundesländern mehr Wählerpotential als in den alten für Tierschutz? Bei den GRÜNEN war dies zum Beispiel immer umgekehrt.</strong><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><strong>Fassl</strong><span style="color:black"><strong>: </strong></span><span style="color:black">Diese Frage hat sich unser Bundesvorstand nach der letzten EU-Wahl auch gestellt. Zum einen spielen in den Alt-Bundesländern sicher Familientraditionen eine Rolle. Mag sein, dass man, wenn man damit aufwächst, dass Eltern und Großeltern schon immer die SPD wählen, sich dann auch für diese Partei entscheidet. Diese Traditionen gibt es in den neuen Ländern nicht. Wir werden zwar einerseits mit sehr viel Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit konfrontiert, andererseits aber immer wieder mit sehr aufgeschlossenen Bürger/innen, die ihr Recht auf freie Wahl auch im Jahr 20 nach der Wiedervereinigung gern und bewusst ausüben und sich im Vorfeld intensiv mit Programminhalten beschäftigen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black">Wir hören immer mal wieder, wir würden den Grünen Stimmen wegnehmen. Das können wir so nicht bestätigen. Unsere Mitglieder haben vor unserer Parteizugehörigkeit alles zwischen Linken und der CDU gewählt, nur ein Mitglied gibt zu, früher Grünen-Wähler gewesen zu sein. Diese Rückmeldungen erfahren wir auch von Wähler/innen, mit denen wir ins Gespräch kommen.<span style="mso-spacerun:yes"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="color: black;">Warum der Tierschutz allgemein im Osten einen höheren Stellenwert zu haben scheint, darüber können wir nur spekulieren. Vielleicht liegt es an der Bedrohung durch die riesigen Mastanlagen, vielleicht setzen die Menschen hier aber auch nur ihre Prioritäten anders, weniger auf Luxusartikel (Pelzmäntel) und Hobbys auf Kosten anderer Lebewesen (Jagd).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="color: black;"><strong>Andere-Parteien.de: Sie sind seit knapp 20 Jahren aktiv als Partei, doch ein Einzug in eines der Landes- oder dem Bundesparlament blieb ihnen bisher verwehrt. Warum glauben Sie, dass Sie bei der derzeitigen Fünf-Prozent-Hürde eine realistische Chance haben werden?</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><strong>Fassl</strong><span style="color:black"><strong>: </strong></span><span style="color:black">Der Einzug in einen Landtag bekommt man nicht geschenkt, man muss ihn erarbeiten. Man kann von den Menschen nicht erwarten, eine Partei zur wegen ihres schönen Namens zu wählen. Wir sind der Meinung, unsere Partei hat es in den Jahren nach ihrer Gründung versäumt, sich über die Kommunalpolitik zu etablieren. In Sachsen-Anhalt setzen wir dagegen schon seit einigen Jahren auf die lokale Präsenz und haben nach 2004 auch im Jahr 2009 den Einzug in das Magdeburger Rathaus geschafft, wo wir seitdem mit der SPD und future (Jugendpartei) die größte Fraktion bilden. Mit Kommunalpolitikern bekommt unsere Partei Gesichter, die Menschen können uns an unseren Wahlversprechen und deren Einhaltung messen. In der Kommunalpolitik kann man im Kleinen Verbesserungen im Sinne unserer Wähler/innen durchsetzen. Das wird langfristig Auswirkungen haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black">Auf der Grundlage dieser Erfahrung leisten wir seither auch intensiv Überzeugungsarbeit, dass auch die anderen Landesverbände geeignete Mitglieder auf die Arbeit in der Kommunalpolitik vorbereiten. Die Landesverbände Hessen und Berlin folgen dem in diesem Jah<span style="mso-spacerun:yes"><br />
</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="color:black">Andere-Parteien.de: Welches Wahlziel setzen Sie sich für Sachsen-Anhalt?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><strong>Fassl</strong><span style="color:black"><strong>: </strong></span>Da wir erstmals allein zur Landtagswahl antreten, ist die Erstellung einer Prognose kaum möglich. Jede Stimme für uns ist eine „rote Karte“ für die Politiker, die sich blind und taub stellen, wenn es um Umwelt- und konsequenten Tierschutz und soziale Schieflagen geht, und ein deutliches Signal, dass die Wähler die bisherige Klientelpolitik nicht mehr akzeptieren werden.<span style="mso-spacerun:yes"> </span></p>
<p class="MsoNormal">Die bisher erzielten Wahlergebnisse zeigen, dass wir <strong style="mso-bidi-font-weight:normal"><span style="text-decoration: underline;">mittelfristig</span></strong> das Potential und die Chance haben, eine parlamentarische Kraft zu werden. Unsere Wahlergebnisse 2004 und 2009 in Sachsen-Anhalt zur EU-Wahl (1,8 % bzw. 2,0 %) zeugen von einer gewissen Stammwählerschaft und der Zuwachs des LV Sachsen auf 2,1 % (immerhin schon 37.000 Wählerstimmen!) sowie unser Einzug in den Magdeburger Stadtrat im Jahr 2009 lassen uns optimistisch auf den Wahlabend blicken, auch wenn wir dabei realistisch bleiben.<span style="color:black"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:black"><strong style="mso-bidi-font-weight:normal">Andere-Parteien.de: Welche politischen Akzente konnten Sie jenseits der Parlamente in Sachsen-Anh. setzen<br style="mso-special-character:line-break" /> </strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><strong>Fassl</strong><span style="color:black"><strong>: </strong></span>Die Bürgerinitiativen, die wir im Kampf gegen Schweinemastanlagen begleiten und unterstützen, wissen inzwischen, dass wir nicht nur helfen, wenn ein Kamerateam vor Ort ist.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify">Noch vor Gammelfleisch- und Dioxinskandale haben wir mit der Initiative Vegi-Tag eine Reduzierung des Fleischkonsums angeregt. Unser Antrag im Magdeburger Stadtrat auf Umsetzung nach Genter Vorbild scheiterte nur knapp mit 25:22. Das ist, denke ich, andernorts nicht so eng ausgefallen. Das Thema ist nach wie vor unpopulär, umso erstaunlicher war die Unterstützung durch die gesamte Fraktion SPD-Tierschutzpartei-future incl. Oberbürgermeister. Das zeigt uns, dass mit nahvollziehbarer Argumentation auch in anderen Parteien Verständnis für unsere Anliegen zu erreichen ist. Der Antrag hatte trotz Ablehnung übrigens dennoch Auswirkungen, da u. a. die Mensa der Uni und einige Gaststätten seitdem donnerstags überwiegend vegetarische Gerichte anbieten. <span style="mso-spacerun:yes"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify">Dass wir unsere Versprechen nicht nach der Wahl vergessen zeigt aktuell das Beispiel „Bürgerentscheid“, den wir zu einem umstrittenen Thema in Magdeburg zur Kommunalwahl gefordert hatten und an dessen Durchführung unsere Mitglieder in erster Reihe beteiligt waren. Hierfür waren inner-halb kurzer Zeit 10 000 Unterschriften wahlberechtigter Magdeburger einzureichen. Das Ziel wurde mit über 16 000 Unterstützern weit übertroffen. Der Bürgerentscheid – der erste in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt und von CDU, FDP, Grünen und Teilen der SPD stark bekämpft &#8211; findet nun zeitgleich mit der Landtagswahl am 20. März 2011 statt, sh. <a href="http://www.buergerentscheid-magdeburg.de/">www.buergerentscheid-magdeburg.de</a>).</p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:black"> <strong style="mso-bidi-font-weight:normal">Andere-Parteien.de: Was sind Ihre zentralen Themen für die kommende Wahl<br style="mso-special-character:line-break" /> </strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><strong>Fassl</strong><span style="color: black;"><strong>: </strong></span>Unser <span style="mso-bidi-font-style: italic">Wahlprogramm setzt sich mit </span>Schwerpunkten wie</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black; mso-bidi-font-weight:bold">- einem eigenständigen Tierschutz-Artikel in die Landesverfassung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black; mso-bidi-font-weight:bold">- der Einführung eines Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzverbände</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black; mso-bidi-font-weight:bold">- finanzielle Unterstützung der Tierheime</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black; mso-bidi-font-weight:bold">- Abwendung von Massentierhaltungsanlagen in Sachsen-Anhalt</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black; mso-bidi-font-weight:bold">- Gegen ein &#8220;Kampf&#8221;hundegesetz &#8211; Hin zur Sachkunde!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black; mso-bidi-font-weight:bold">- Förderung tierversuchsfreier Forschung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black; mso-bidi-font-weight:bold">- Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtierhaltung auf öffentlichen Flächen</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black; mso-bidi-font-weight:bold">- Ablehnung der grünen Gentechnik u. a.</span></p>
<p class="MsoNormal">deutlich von denen der Mitbewerber ab.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify">Aber auch die Forderung nach deutschlandweit ein<span style="mso-bidi-font-weight:bold">heitlichen Rahmenbedingungen für die Bildungs-politik ist ein weiterer Punkt, in dem wir uns deutlich von den anderen Parteien unterscheiden. J</span>eder der „Schnellschuss-Versuche“ in der Bildungspolitik ging bisher zu Lasten unserer Kinder. Schlimmstenfalls wird doch alle fünf Jahre nach Landtagswahlen wieder das System geändert, und weder Schüler noch Lehrer noch Eltern kommen zur Ruhe. In 16 Bundesländern haben wir 16 verschiedene Schulsysteme. Der Sprachunterricht in Hessen beginnt in Klasse 3, in Baden-Württemberg dagegen in Klasse 1. Zieht eine Familie von Frankfurt/M. nach Stuttgart, fehlen dem Schüler zwei Jahre Englisch. Auch in S.-Anhalt basteln derzeit viele Parteien wieder an unterschiedlichen Modellen. Welche der verschiedenen Varianten, die im Gespräch sind – gemeinsames Lernen für vier, sechs, acht oder zehn Jahre, das dreigliedrige Schulsystem, Abschaffung der Hauptschule etc. etc. &#8211; das Allheil-mittel gegen ein schlechtes Abschneiden im Ländervergleich sind, sollte nicht wieder überhastet in einem neuen Modell zu ändern versucht werden.</p>
<p><strong><span style="color: black;">Andere-Parteien.de: Fühlen Sie sich und Ihre Partei in den Medien gebührend wahrgenommen?<br />
</span></strong></p>
<p><strong>Fassl</strong><span style="color: black;"><strong>: </strong></span><span style="color: black;">Art. 21 des Grundgesetzes überträgt den Parteien die Aufgabe, bei der politischen Willensbildung mitzuwirken. Eine Mitwirkungsmöglichkeit besteht realistisch nur über die Medien. Dem Grundsatz der Chancengleichheit entspringt die Pflicht öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten, auch kleineren Parteien Sendezeit einzuräumen. Dieser Grundsatz, der verallgemeinert werden kann, wird faktisch von den meisten Medien in privater Hand – Radio, TV, Zeitungen – ignoriert. Es werden dadurch die Stimmen von Bürger/innen, die sich ehrenamtlich engagieren und mit idealistischer Vorstellung an der Gemeinschaft mitarbeiten wollen, ausgeblendet.<span> </span><span> </span></span></p>
<p class="text" style="margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-align:justify"><span class="textblock1">Obwohl gerade konsequenter Umwelt- und Tierschutz auch der beste Menschenschutz (Lebensmittelskandale, Ressourcenverschwendung, Umweltverschmutzung…) und unsere Partei daher so außerordentlich wichtig ist, weil keine der etablierten Parteien bisher den Mut und die Einsicht gezeigt hat, alle heutigen Probleme in ihren ursächlichen Zusammenhängen zu verdeutlichen, wäre es geboten, unsere Standpunkte in den Medien darzulegen. Aber im Gegenteil: Weil wir Positionen vertreten, mit denen wir schon mal gegen den Strom schwimmen, üben sich die meisten Medien im Ignorieren unserer Partei. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color: black;">Ein kleiner Lichtblick ist z. B. die Tageszeitung des nördlichen Sachsen-Anhalt, die Volksstimme. Hier räumt man uns zumindest auf der Leserbriefseite hin und wieder die Möglichkeit zu Stellungnahmen ein und wir merken an den Reaktionen darauf, dass unsere Standpunkte durchaus von vielen Menschen als realistisch und vernünftig verstanden werden.<strong> </strong></span></p>
<p><span style="color: black;"><strong>Andere-Parteien.de: Wären konsequente Wahlabsprachen und Listenverbindungen mit anderen kleinen Parteien nicht eine Chance?</strong></span></p>
<p><strong>Fassl</strong><span style="color: black;"><strong>: </strong></span><span style="color: black;">Wir sind 2006 in einer Listenverbindung (GUT) mit der ödp und den Grauen angetreten. Das Ergebnis blieb mit 0,8 % weit hinter den Erwartungen der Verantwortlichen zurück. Viele Wähler/innen haben später dem damaligen Landesvorstand berichtet, nicht gewusst zu haben, dass wir in der GUT-Gruppe zu finden waren. Das war also eine Erfahrung, die wir nicht wiederholen müssen. Wir möchten vielmehr mit unserem eigenen Programm überzeugen und keine Kompromisse mehr eingehen.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black"> <strong style="mso-bidi-font-weight:normal">Andere-Parteien.de: Inwieweit wäre eine prominente Führungspersönlichkeit für Sie hilfreich?</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color: black;"><strong>Fessl: </strong></span><span style="color:black">Um die Aufmerksamkeit der Medien und damit einen bestimmten Bekanntheitsgrad zu erlangen, wäre prominente Unterstützung sicherlich hilfreich. Man konnte das am Beispiel der Piraten sehen: Die Medien stürzten sich auf eine neue Partei, die sie als „chic“ oder „angesagt“ empfanden, die Menschen konnten sie somit nicht mehr übersehen und das half den Piraten, auf Anhieb beachtliche Wahlergebnisse zu erzielen, auch wenn der anvisierte Einzug in den Bundestag bei Weitem verfehlt wurde. In Sachsen hat z. B. kaum eine Zeitung über die 2,1 % unseres dortigen Landesverbandes geschrieben, das Ergebnis der Piraten von 1,9 % dagegen wurde weit kommentiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><span style="color:black">Dass die ehemalige Grünen-Abgeordnete im Bayerischen Landtag, die Schauspielerin Barbara Rütting, vor der Bundestagswahl 2009 in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ erklärte, dass sie von den Grünen schwer enttäuscht sei (Tage zuvor hatte Renate Künast im Fernsehen Bürgernähe demonstrieren wollen, indem sie für einen kleinen Jungen einen Fisch festhielt, damit dieser einige Male mit dem Hammer darauf schlagen konnte – die Sendung löste eine Welle der Empörung unter Tierschützern aus) und sie werde die noch kleine Partei Mensch Umwelt Tierschutz wählen, war Anstoß für etliche Menschen, unserer Partei beizutreten. Hier war also deutlich zu erkennen, dass prominente Fürsprecher durchaus hilfreich sein können.  <span style="mso-spacerun:yes"><br />
</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:black"> <strong style="mso-bidi-font-weight:normal">Andere-Parteien.de: Hilft Ihnen das Internet mehr auf Ihre Nischenpartei aufmerksam zu machen?<br style="mso-special-character:line-break" /> </strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Fassl</strong><span style="color: black;"><strong>: </strong></span>Es gibt Netzwerke unter Tier- und Naturschützern. In diesen Reihen ist auch unsere Partei bekannt und es besteht die Möglichkeit, Meinungen zu aktuellen Themen zu verbreiten.<span style="mso-spacerun:yes"> </span></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">
<p><strong><img title="Stefan Eck - Der Vorsitzende der &quot;Tierschutzpartei&quot;" src="../wp-content/uploads/2009/09/Stefan-Eck-200x300.jpg" alt="Stefan Eck - Der Vorsitzende der &quot;Tierschutzpartei&quot;" width="200" height="300" />Tobias Schlitzke, von &#8220;Andere-Parteien.de&#8221;, hat sich mit dem Vorsitzenden der &#8220;<a href="http://www.tierschutzpartei.de/">Tierschutzpartei</a>&#8220;,   Stefan Bernhard Eck, unterhalten. Im Interview nimmt er Stellung zum  Überraschungserfolg seiner Partei bei der Landtagswahl in Sachsen, die  Probleme kleiner Parteien und bezieht Stellung zu radikalen  Tierschützern.</strong><strong> Ecks Aussage: &#8220;Ich persönlich würde Tierschützer, die Tiere befreien, nicht gleich als radikal  einstufen.&#8221;</strong> <strong>Eck  ist seit September 2007 der Bundesvorsitzende der Partei. 1998 wurde er  Vegetarier, später ganz zum Veganer. 1999 und 2000 war er Leiter der  Arbeitsgruppe Tierrechte des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.  Seit ist er September 2007  Bundesvorsitzender der Partei. </strong></p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Seit 1993 hat die Partei bisher erfolgslos  versucht, bei Wahlen in ein Parlament zu ziehen. In Sachsen hat „Die  Tierschutzpartei“ mit 2,1 Prozent zwar das beste Ergebnis ihrer  Geschichte erzielt. Die Fünf-Prozent-Hürde aber ist immer noch weit  entfernt. Sind Sie trotzdem damit zufrieden?</strong></p>
<p><strong>Stefan Bernhard Eck (Vorsitzender „Tierschutzpartei“): </strong>Ja, wir  sind zufrieden! Das Ergebnis von 2,1 Prozent in Sachsen stimmt doch  optimistisch, was die Zukunft unserer Partei betrifft. Wer die 2 Prozent  einmal genommen hat, der kann auch noch mehr schaffen. Bis zum  Überschreiten der Fünf-Prozent-Hürde ist es zwar in der Tat noch ein  langer Weg, aber eine Stimme für uns ist keine verlorene Stimme, denn je  mehr Wähler uns wählen, desto mehr werden sich die etablierten Parteien  unserer Themen und Ziele annehmen. Wir nehmen damit schon jetzt  Einfluss auf die Politik in unserem Land. <img title="More..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Bei dieser Wahl gab es auch den Versuch der  Kleinparteien, ein Bündnis zur Wahl aufzustellen, das letztlich unter  dem Namen „Freie Sachsen“ zu Stande kam. Wieso kam diese Option nicht  für Sie in Frage?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Wir hätten viele unserer grundlegenden Ziele aufgeben  müssen, bzw. sie wären &#8220;verwässert&#8221; worden. Unsere Schwerpunkte sind  konsequenter Umweltschutz und Tierschutz, der diesen Namen auch  verdient. Daneben gehen unsere Forderungen in den Schwerpunktbereichen  Agrarpolitik, Energiepolitik, Sozialpolitik und Außenpolitik weit über  das hinaus, was die meisten Kleinparteien fordern.  Einige Beispiele:  Raus aus Afghanistan ohne WENN und ABER, Abschaffung der  Massentierhaltung, Einführung einer &#8220;Fleischsteuer&#8221;, NEIN zum Vertrag  von Lissabon.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Bündnis90/Die Grünen setzen sich ebenfalls für  Tierschutz ein. Inwiefern grenzen Sie sich von dieser Partei ab?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Die Forderungen von Bündnis90/Die Grünen im Bereich  Tierschutz gehen nicht weit genug; sie machen zu viele Zugeständnisse an  die &#8220;reale Politik&#8221;. Wir wollen keine Käfige, die nur größer oder  &#8220;artgerechter&#8221; sind, sondern leere Käfige; wir wollen keine humaneren  Tierversuche oder Tiertransporte, sondern fordern die Abschaffung der  Tierversuche und Tiertransporte. Auch in der Umweltpolitik sind wir  konsequenter. Wir würden das EEG (Eneuerbare Energien-Gesetz) von Grund  auf umschreiben. Es geht doch nicht an, dass wir eine Politik betreiben,  die dazu führt, dass in Südostasien und Südamerika die letzten Urwälder  gerodet und in Palmöl-Plantagen umfunktioniert werden, weil wir hier in  Europa auf Bio-Sprit setzen.  Mit einem Satz: Die Grünen sind  leider nicht mehr ganz so grün, wir sind super-grün geblieben und  vertreten darüber hinaus noch eine Politik, die Achtung vor dem Leben  hat, vor dem Leben von Menschen und vor dem Leben von Tieren.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Mit welchen Parteien sehen Sie eine Grundlage zusammen zu arbeiten?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Mit Bündnis90/Die Grünen und der ödp. Beide Parteien  haben gute Ansätze in ihren Grundsatzprogrammen und sind daher  &#8220;entwicklungsfähig&#8221;. Mit beiden Parteien arbeiten wir bereits punktuell  zusammen. Im Stadtrat von Magdeburg haben wir ein Fraktionsbündnis mit  der SPD geschlossen, um auf kommunaler Ebene unsere politischen  Vorstellungen umzusetzen.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Welche Probleme gibt es für kleine Parteien bei Listenverbindungen?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Listenverbindungen verschiedener Parteien sind bei  Bundestagswahlen nicht zulässig. In mehreren deutschen Bundesländern  sind Listenverbindungen bei Kommunalwahlen aber möglich. Hierbei gilt  auch, dass es auf die Grundsatzprogramme der jeweilien Parteien ankommt.   Wir hätten Probleme, eine gemeinsame Liste mit Parteien oder  Kandidaten/innen aufzustellen, die konträr zu unseren Zielsetzungen  agieren.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Kann man Ihre Partei in ein klassisches Spektrum einordnen? Konservativ? Alternativ oder Links?<img title="Wahlplakat der Partei" src="../wp-content/uploads/2009/09/klima.jpg" alt="Wahlplakat der Partei" width="200" height="300" /></strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Ja, wir sind alternativ und mit Sicherheit im linken  Spektrum und zwar zwischen Rot-Rot  &#8211; zumal die SPD leider nicht  mehr eine Partei ist, die sich für die Belange der sozial Schwachen  stark macht. Außerdem: Soziale Gerechtigkeit darf nicht an der eigenen  Artgrenze halt machen, auch nicht an der Landesgrenze. Da können die  beiden roten Parteien noch viel von uns lernen.</p>
<p><strong>Andere-Parteien-de: Auch unter den Tierschützern gibt es extreme  Ansichten. Wie steht Ihre Partei zu den radikalen Tierschützern, die zum  Beispiel auch Tiere befreien?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>In jeder Gruppierung gibt es extreme und weniger extreme  Ansichten. Wichtig ist immer, dass es zu keiner Gewaltanwendung gegen  Personen kommt. Ich persönlich würde Tierschützer, die Tiere befreien,  nicht gleich als radikal einstufen. Ist Green Peace radikal, wenn seine  Aktivisten versuchen, japanische Walfänger daran zu hindern, ihre  Harpunen auf die Meeressäuger abzufeuern?  Unsere Partei geht den  politischen Weg, der meiner Meinung der vernünftigste ist.  Durch  Tierbefreiungen werden sich keine Gesetze verändern; dies geschieht in  den Parlamenten &#8211; also müssen wir dort ansetzen.</p>
<p><strong>Andere-Parteien,de: Wieso glauben Sie daran, dass eine Nischenpartei mit Reduzierung auf ein Thema breiten Erfolg haben kann?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Leider geistert diese Vorstellung in den Köpfen der  Wähler und Medienmacher herum, aber wir sind nicht auf ein Thema  beschränkt! Dies ergibt sich allein schon aus dem Namen: Partei Mensch  Umwelt Tierschutz. Wir sind die erste und einzige Partei in unserem  Land, die sich gleichermaßen konsequent für Menschen und<em> </em>Tiere und Umwelt einsetzt. Ein Blick in unser Wahlprogramm zeigt dies deutlich!</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Haben Sie ein komplettes Wahlprogramm oder beschränkt sich dieses auf Tierrechte?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Natürlich haben wir ein Bundestagswahlprogramm 2009. Die  Themen darin: Zurück zur sozialen Gerechtigkeit, Wege aus der  Wirtschaftskrise, Energiegewinnung ohne Atomkraft, Nein zur &#8220;grünen  Gentechnik&#8221;, konsequenter Klimaschutz, Agrarwende und Abschaffung der  Massentierhaltung, Tierschutz und Tierrechte in Deutschland. Die Frage  dürfte sich damit beantwortet haben!</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Auf kommunaler Ebene konnten Sie bereits Mandate erreichen. Was konnten Sie politisch bereits umsetzen?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Einige Verbesserungen in sozialer und umweltpolitischer  Hinsicht wurden  erreicht. Es würde aber hier den Rahmen sprengen, dies  genau zu erklären. Interessant: In Magdeburg sind wir dabei, etwas in  Gang zu setzen, das für diese Republik Signalwirkung haben wird. Soviel  nur&#8230; es hat etwas mit Klimapolitik, Tierschutzpolitik und  Gesundheitspolitik zu tun und wird, wenn es gelingen sollte, Magdeburg  in die Schlagzeilen der internationalen Presse bringen.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Wie schaut Ihre Arbeit außerhalb des Wahlkampfes in der Partei aus?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Unsere Arbeit besteht in Aufklärungsarbeit über die  Zusammenhänge von Umweltschutz, Tierschutz und &#8220;Menschenschutz&#8221;  innerhalb großer Kreise der Bevölkerung in erster Linie, Verhandlungen  mit den etablierten Parteien, um Verbesserungen im Tierschutz zu  erreichen, viele Klagen vor Gerichten und vieles mehr. Eine harte  Arbeit, für die man einen langen Atem braucht.</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Was erwarten Sie für die kommende  Bundestagswahl für ihre Partei, immerhin treten Sie nur in einigen  Bundesländern an?</strong></p>
<p><strong>Eck: </strong>Wir haben unsere Erwartungen nicht zu hoch  geschraubt. Mittlerweile werden in Brüssel 80 Prozent der Gesetze  gemacht, die unsere Schwerpunktthemen tangieren, deshalb  konzentrierten  wir uns 2009 mehr auf die Europawahl, bei der wir mit 1,1 Prozent  einen weiteren Achtungserfolg erzielt haben. Außerdem dürfte diese  Bundestagswahl sehr stark von der Wirtschaftskrise beeinflusst werden.  In Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs schaut der Wähler zuerst auf  seine ureigenen Probleme; eher altruistische Gedanken &#8211; Tierschutz und  Umweltschutz &#8211; rangieren jetzt weiter hinten. Wir sind aber trotzdem  angetreten, damit die etablierten Parteien unsere Themen und Ziele nicht  ganz aus den Augen verlieren.</div>
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