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	<title>Andere Parteien &#187; Bundesverfassungsgericht</title>
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	<description>Andere-Parteien.de / Sonstige-Parteien.de: Ein Beitrag für mehr Demokratie</description>
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		<title>20-06-2013 &#8211; Dr. M. Weigl: &#8220;Kleinparteien können Europaparlament für sich nutzen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jun 2013 09:50:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Drei-Prozent-Hürde]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst fiel die Fünf-Prozent Hürde, nun wurde eine Drei-Prozent-Hürde verabschiedet. Dennoch bietet die Neuregelung einiges an Chancen für die Kleinparteien. Andere-Parteien.de hat bei Dr. Michael Weigl kurz nachgefragt. Dr. Weigl ist Assistent am Lehrstuhl „Politische Systeme und Europäische  Integration“ (Prof. Dr. Klaus H. Goetz) der  Ludwig-Maximilians-Universität München und Leiter der Forschungsgruppe  Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Dr. Michael Weigl" src="http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/weiglmichael2ndfkvjgqxy_thumb.jpg" alt="" width="100" height="150" />Erst fiel die <strong>Fünf-Prozent Hürde</strong>, nun wurde eine<strong> Drei-Prozent-Hürde </strong>verabschiedet. Dennoch bietet<strong> </strong>die Neuregelung einiges an Chancen für die <strong>Kleinparteien. <a href="http://www.andere-parteien.de">Andere-Parteien.de</a> </strong>hat bei <a href="http://www.gsi.uni-muenchen.de/personen/wiss_mitarbeiter/weigl/"><strong>Dr. Michael Weigl</strong></a> kurz nachgefragt. Dr. Weigl ist Assistent am Lehrstuhl „Politische Systeme und Europäische  Integration“ (Prof. Dr. Klaus H. Goetz) der  Ludwig-Maximilians-Universität München und Leiter der Forschungsgruppe  Deutschland des Centrums für angewandte Politikforschung (C∙A∙P).</p>
<p><strong>Andere-Parteien.de: Vor kurzem fiel die Fünf-Prozent-Hürde im </strong><strong>Europaparlament für die deutschen Parteien durch das Bundesverfassungsgericht</strong><strong>, nun wurde eine Drei-Prozent-Hürde verabschiedet. Würde ein vollkommener Wegfall den Kleinparteien so viel helfen?</strong></p>
<p><strong>Dr. Michael Weigl</strong>: Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie viel Einfluss eine nationale Partei überhaupt mit nur wenige Sitzen in einem Parlament ausüben kann, in dem rund 750 Abgeordnete aus 28 Staaten sitzen. Die CSU beispielsweise ist derzeit als stärkste Gruppe aus Bayern mit acht Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten. Realen Einfluss kann man bei einer solch kleinen Zahl an Mandatsträgern nur erlangen, wenn man auch wichtige Posten im Parlament oder den Fraktionen besetzt. Je kleiner eine Partei, umso schwieriger wird es, solchen Einfluss ausüben zu können. Genau deshalb aber geht es im Kern gar nicht um diese Frage nach dem realen Einfluss einzelner Abgeordneter. Viel wichtiger ist der symbolische Effekt, der aus einem Einzug in das Europaparlament resultiert. „Wir sind Teil von Europa“ – das stärkt das Selbstbewusstsein einer Partei und lässt sich für ihre Vermarktung nach Außen nutzen. Die Parteien müssen diesen Status, europäische Parlamentspartei zu sein, dann aber auch umsetzen und vor allem in den Bereich der Kommunikation investieren, nur dann können sie davon auch profitieren.</p>
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		<title>20-11-2012 &#8211; CDU fordert 3-Prozent-Hürde bei Europawahl</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 13:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit viel Freude unter den Kleinparteien, aber mit nahezu großer Stille bzw. Gleichgültigkeit nahmen die etablierten Parteien das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) Anfang November vor einem Jahr auf, das mit seinem Urteil entschieden hat, dass die Fünf-Prozent-Hürde im Europawahlrecht verfassungswidrig ist und diese bei der nächsten Wahl wegfallen wird. Nun aber scheint vor allem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" title="EU-Parlament (Foto: Pixelio)" src="http://www.euractiv.de/uploads/tx_tmimage/Parlament12_small_620.jpg" alt="" width="561" height="193" />Mit viel <a href="http://andere-parteien.de/2011/12/06/06-12-2012-freudige-reaktionen-der-kleinparteien-auf-das-urteil-des-bverfg/">Freude unter den Kleinparteien</a>, aber mit nahezu großer Stille bzw. Gleichgültigkeit nahmen die etablierten Parteien das Urteil des <strong>Bundesverfassungsgerichts </strong>(BVerfG) Anfang November<strong> vor einem Jahr </strong>auf, das mit <a title="Urteil der Bundesverfassungsgerichtes" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg11-070.html" target="_self">seinem Urteil entschieden hat, dass die </a><strong>Fünf-Prozent-Hürde im Europawahlrecht</strong> verfassungswidrig ist und diese bei der nächsten Wahl wegfallen wird. Nun aber scheint vor allem die <strong>CDU </strong>eine Gefahr in dieser Neuregelung erkannt zu haben.</p>
<p>&#8220;Auch das europäische Parlament braucht zunehmend stabile  Mehrheitsbildungen und darf sich nicht zersplittern. Ohne Sperrklausel wären bei den vergangenen Europawahlen aus Deutschland insgesamt zwölf Parteien ins Europäische Parlament eingezogen. Beispielsweise die rechtsradikalen Republikaner. Mehr rechtsradikale Splittergruppen schaden nicht nur europäischer Mehrheitsbildung, sondern auch dem Ansehen Deutschlands&#8221;, erklärte der Chef der  NRW-CDU Armin Laschet gegenüber SPIEGEL-Online.</p>
<p>Ein seltsames Demokratieverständnis offenbart die CDU jedoch hier, hatte das <strong>Bundesverfassungsgerichts </strong>erklärt, dass die Bundes- sowie Europawahlen voneinander getrennt betrachtet werden müssten. Im Grunde genommen wäre zudem die 3-Prozent-Hürde mit den gleichen Argumenten zu kippen, wie eine Fünf-Prozent-Hürde. Worin dort der Unterschied liegen soll, ließen die Politiker aus Unions-Kreisen bisher offen. Dennoch ist es positiv zu vermerken, dass sich auch bedeutende Politiker der neuen Situation bzgl. der Europawahl stellen und dies öffentlich thematisieren.</p>
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